Tropenkrankheit bei Hunden – Schutz vor und Therapiemöglichkeiten bei einer Leishmaniose

Urlaube mit der ganzen Familie und dem eigenen Hund sind für viele das Highlight des Jahres. Besonders beliebt sind Ferienhäuser, da diese eine große Freiheit gewähren. Insbesondere wenn Ferienhäuser im Süden aufgesucht werden, sollten Sie unter anderem auch die Gesundheit und den Schutz derselbigen Ihres Hundes berücksichtigen. So kann nämlich über Stechmücken die sogenannte Leishmaniose übertragen werden, welches eine häufig schwerwiegend verlaufende Infektionskrankheit beim Hund ist und eine bekannte Tropenkrankheit bei Hunden ist. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr zu Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten, wenn eine Erkrankung vorliegt.  Es dauert mindestens zwei Monate, manchmal auch mehrere Jahre, bis die Krankheit ausbricht. Die Leishmanien-Erreger sind Blutparasiten, die durch einen Stich der Schmetterlings- oder Sandmücke übertragen werden. Zu einer Übertragung kann es auch durch eine Bluttransfusion und auch durch den Kontakt mit einem Hund, der infiziert ist, kommen. Die Leishmanien nisten sich nach der Infektion in den Gewebezellen ein, wo sie sich vermehren und Milz, Lymphknoten, Leber, Knochenmark sowie andere Organe des Hundes angreifen.

Anzeichen einer Leishmaniose beim Hund

Die Leishmaniose bricht häufig Jahre nach dem Stich aus. Die häufigsten Anzeichen einer Erkrankung sind Fieber, Durchfall, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Trägheit, Fell- sowie Hautveränderung, offene Hautwunden, Hautausschlag auf dem Nasenrücken, um die Augen sowie an den Ohrenspitzen, Haarausfall, Nasenbluten, Augenerkrankung, geschwollene Lymphknoten, blutiger Kot, schmerzempfindlicher Bauch und übermäßiger Krallenwuchs.

Behandlungsmöglichkeiten einer Leishmaniose beim Hund

Die Therapie sollte sofort nach der Diagnose anfangen. Die Behandlung richtet sich auf die Linderung der Symptome, indem die körpereigene Abwehr gestärkt und die Erreger-Entwicklung gehemmt wird. Die Medikamente, die zur Behandlung zur Verfügung stehen, führen zu keiner vollständigen Heilung der Leishmaniose. Demnach ist eine lebenslange Therapie notwendig. Wirkstoffe gegen eine Leishmaniose beim Hund sind Glucantim, Miltefosin und Allopurinol. Auch eine spezifische Ernährung, wie Sie sie beispielsweise bei Sanoro finden, kann bei einer Leishmaniose Ihrem Hund Kraft und Lebensqualität spenden.

Leishmaniose Hund mit Therapie und richtiger Ernährung lindern

Eine kontinuierliche Therapie und eine spezielle Ernährung können das Wohlbefinden Ihres Hundes bei einer Leishmaniose erhöhen

Schutz vor einer Leishmaniose

Die Schmetterling- und Sandmücken sind weit verbreitet. Deshalb hilft es nicht, Länder mit einer hohen Leishmaniose-Gefahr zu vermeiden. Empfehlenswert ist es, vor Ort die Wahrscheinlichkeit eines Stichs zu senken. Wenn man mit dem Hund in südlichen Regionen Urlaub macht, kann man ein Protektor-Halsband zum Schutz vor einer Leishmaniose beim Hund verwenden. Dieses Halsband verbreitet einen speziellen Geruch, welcher Zecken, Flöhe sowie Mücken abwehrt. Zudem sind Spot-On-Präparate zum Schutz vor einer Leishmaniose beim Hund erhältlich. Diese Präparate wirken ähnlich wie Anti-Mücken-Sprays. Sinnvoll ist es auch, Türen und Fenster oder nur den Schlafplatz des Hundes mit einem Moskitonetz zu versehen. Die Sandmücken sind meistens in der Nacht aktiv, daher sollten die Hunde mit dem Einsetzen der Dunkelheit bis zum Sonnenaufgang im Haus bleiben. Einen Spaziergang sollte man in den Bereichen machen, wo es viel Wind gibt, denn die Sandmücken sind windempfindlich.

Impfstoff gegen Leishmaniose beim Hund

Leider gibt es keinen Impfstoff, welcher das Aufnehmen von Leishmanien-Erregern verhindern kann. Es gibt jedoch einen Impfstoff, welcher das Risiko einer aktiven Infektion und einer Erkrankung senkt. Die Rede ist vom adjuvantierten Impfstoff. Dieser Impfstoff unterstützt das Immunsystem des Körpers. Der Impfstoff verhindert in ungefähr 90 Prozent der Fälle das Risiko, dass der Hund an einer Leishmaniose erkrankt und stirbt. Gesunde Hunde ab dem sechsten Lebensmonat können in der Regel geimpft werden.